Die Rambla ist die zentrale Flanierstraße der Stadt verbindet, die im Zuge der großen Erweiterung im XIX. Und XX. Jahrhundert erschlossen wurden. Das Projekt der Rambla geht auf das Jahr 1828 zurück; damals entschloss man sich, das Bett des Galligans-Baches aus Gründen der Hygiene abzudecken. Als das Bachbett aus dem Stadtbild verschwunden war, drang die Bevökerung daraf, den neu erschlossenen Bereich in einen großen Boulevard zu verwandeln. Zwischen dem Ende des XIX. Jahrhunderts und dem Beginn des spanischen Bürgerkriegs entstanden im unmittelbaren Einzugsbereich dieser Flanierstraße die schönsten zivilen Bauten der Stadt, so dass der Besucher hier heute eine Mischung der verschiedensten Stilrichtungen bewundern kann: Barock, klassizizmus, Eklektizismus, Jugenstil, noucentisme und Rationalismus. Mit dem 1917 vom Architekten Ricard Giralt Casadesús vorgesclagenen Reformprojekt erlebte die urbanistische Entwicklung der Rambla ihren Höhepunkt. Im Zuge dieser Neuordnung kam es zum Abbruch des Häuserblocks am obereb Ende, um auf diese Weise Platz zu schaffen für das von Enric Casanovas im Stil des noucentisme gestaltete Denkmal zu Ehren des aus Figueres stammenden Narcís Monturiol als Erfinder des Ictineu, des ersten U-Boots.
